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Die Schrottpreise in der Europäischen Union bleiben stabil

13. 01. 2009

Angesichts der eingeschränkten Lieferungen scheint es, dass sich die Schrottpreise in Europa in diesem Monat nicht veränderten. Die wirtschaftliche sowie die finanzielle Lage führten zu einer beträchtlichen Einschränkung der Tätigkeiten, bei denen neuer Schrottabfall produziert wird – z.B. die Stahlindustrie und alter Schrott – also Abrisse und Nichtverwendung von gewissen Artikel, wie Automobile.
Eine Ursache für die Reduzierung der Schrottsammlung bilden auch die niedrigen Margen in Vergleich mit den Vorjahren.
Die Händler und die Walzwerke in Deutschland und in Frankreich erwarten, dass die Preise im Januar gleich bleiben und dass sich die Höhe der Nachfrage ebenso wie im Dezember nicht ändern wird. Die Händler in Spanien nehmen an, dass der Januar gemäßigt aufgrund der „sehr niedrigen“ Akquisitionen seitens der Stahlwerke sein wird. Lediglich im Vereinigten Königreich könnte die Firma Celsa in Cardiff in diesem Monat eine beträchtliche Menge Schrott aufgrund der Einschränkung der Stahlproduktion quer durch das ganze Land einkaufen. Laut der Gesellschaft Corus bleiben die Umsatzquellen im Bereich des Schrotteinkaufs bereits seit drei hintereinander folgenden Monaten infolge eines niedrigeren Produktionsvolumens und ihrer Fähigkeit, eine ausreichende Schrottmenge intern zu schaffen, passiv.