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Reduzierung der Fertigung um 35 % bedeutet eine Senkung der Gewinnhöhe der Gesellschaft ArcelorMittal im vierten Quartal

10. 11. 2008

Im vierten Quartal erwartet die Gesellschaft ArcelorMittal eine radikale Reduzierung des Betriebsgewinns vor Abschreibungen, Gebühren und Steuer (Ebitda) mit Hinblick auf die Reduzierung der Fertigung im Rahmen der Gruppe als Reaktion auf den herrschenden Vorratsabbau.
Der führende Weltproduzent von Stahl hat festgestellt, dass die erwähnte Reduzierung des Betriebsgewinns (Ebitda) in diesem Quartal ungefähr den 2,5 bis 3 Milliarden USD gleichen wird, was eine dramatische Senkung im Vergleich mit dem dritten Quartal dieses Jahres um 8,6 Milliarden USD bedeutet. Unter der bestehenden unerfreulichen weltweiten wirtschaftlichen Lage ließ sich die Gruppe vernahmen, deren Leitung im Luxemburg den Sitz hat, dass dies eine weitere Erhöhung der vorläufig bereits eingeführten Reduzierung der Fertigung aus Gründen der Lagerbestandssenkung bei ihren Kunden bedeutet.
Die Hauptperson, die für die Finanzen der Gesellschaft ArcelorMittal zuständig ist, Herr Aditya Mittal, sagte im Internet während der Bearbeitung der Prognoseergebnisse, dass die Gruppe weltweit die Fertigung während des vierten Quartals durchschnittlich um 35% reduzieren wird. Diese Pläne rechnen auch mit einer Stillsetzung von je einem Hochofen in jeder der 12 Stahlwerke, wie Michel Wurth, Mitglied des Exekutivrates, andeutete. Er hat jedoch ebenfalls betont, dass keine Stilllegung der gesamten Fertigung in diesen Stahlwerken geplant wird.
Der Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer Lakshmi Mittal hat bekannt gegeben, dass die Reduzierung der Fertigung weltweit den Vorratsabbau beschleunigt, womit sich, wie er voraussetzt, dieser Zyklus bis Ende des Jahres schließt. Die erwartete Nachfrage in China bringt den Markt am Anfang des vierten Quartals dieses Jahres in Bewegung, auch wenn sich, wie er festgestellt hat, die tatsächliche Nachfrage erst in drei bis sechs Monaten merken lässt.
Die Gesellschaft ArcelorMittal stellt sich auch das Ziel, ihre Verschuldung bis Ende des Jahres 2009 zu senken und ihre finanzielle Flexibilität damit zu verbessern, dass sie vor hat, ihre Kosteneinsparungen um 25% zu erhöhen, d. h. auf 5 Milliarden USD innerhalb der nächsten fünf Jahre.
„Unser Mittelpunkt bleibt eine erfolgreiche Kostensenkung und Gewährleistung von Dienstleistungen an die Kunden. Momentane Phase des Vorratsabbaus fordert eine entsprechende Reduzierung der Fertigung, damit sich das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage wiederherstellen kann“, sagte Lakshmi Mittal.
Die Gesellschaft ArcelorMittal hat bekannt gegeben, dass sie auf dem richtigen Weg dazu ist, dass ihr Jahresbetriebsgewinn (Ebitda) die Höhe von 24,2 Milliarden USD erreicht, was einen Anstieg in einem Jahr um 26,3% bedeutet. Die veröffentlichte Prognose, die einen Jahresgewinn in der Höhe von 29% aufführt, stellt also einen Anstieg des Nettoeinkommens im dritten Quartal auf 3,8 Milliarden USD dar, während der Betriebsgewinn vor Abschreibungen, Gebühren und Steuer (Ebitda) dem Betrag von 8,6 Milliarden USD gleicht, was den 76% für den gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht.
Der Umsatz von 38% ist höher und erreicht somit den Wert von 35,2 Milliarden USD, trotzdem, dass es einen Rückgang von Lieferungen um 1,5% gab, d. h. auf 25,6 Millionen Tonnen. Ein Rückgang von Lieferungen war auch für das zweite Quartal typisch, und zwar um 29,8 Millionen Tonnen. In den ersten neun Monaten des Jahres registrierte die Gesellschaft ArcelorMittal einen Anstieg des Nettogewinns um 51,7%, was mehr als um 12 Milliarden USD ist, damit, dass der Betriebsgewinn (Ebitda) nahezu 50% erreichte, also einen Betrag von 21,7 Milliarden USD.
Der Absatzertrag erhöhte sich innerhalb von neun Monaten um ein Drittel auf 103 Milliarden USD, obwohl sich das gesamte Verkaufsvolumen in Tonnen um lauter 3,5%, d. h. auf 84,6 Millionen Tonnen, und der Betriebsgewinn bis um 36,1%, also auf 15,7 Milliarden USD, erhöhte.